Ziel der 2010 ins Leben gerufenen Initiative ist es, Anwender bei der Auswahl eines Anbieters von Cloud Services zu unterstützen. Die strengen Aufnahmekriterien umfassen u.a.: Hauptsitz des Unternehmens sowie dessen Gerichtsstand in Deutschland, SLAs nach deutschem Recht sowie deutschsprachiger, lokaler Service und Support.

Eine Einschätzung zum deutschsprachigen Cloud Computing-Markt durch unseren Vorstand für Vertrieb, Marketing und Entwicklung Julian Sayer, erschienen im ersten Band der Schriftenreihe der Initiative.

Frage: Sie haben sich als Lösungspartner an der Initiative Cloud Services Made in Germany beteiligt. Welche Cloud Services bieten Sie an?

Sayer: Die Continum AG ist Spezialist für hochwertiges Enterprise- und Anwendungs-Hosting nach höchsten Sicherheitsanforderungen. Durch die Hybrid-Cloud-Strategie ist Continum bestens im Zukunftsfeld Cloud positioniert. Continum versteht sich als Anwalt des Kunden und unterstützt Unternehmen auf dem sicheren Weg in die Cloud. In eigenen Rechenzentren in Deutschland, erbringt das Unternehmen „Managed Services“ nach höchsten deutschen Datenschutzrichtlinien und nach EU-DSGVO. Continum ist seit Jahren nach den beiden Sicherheitsstandards ISO/IEC 27001 und PCI-DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) zertifiziert. Unternehmen profitieren von der jahrzehntelangen Expertise im Betrieb unternehmenskritischer Applikationen.
In den letzten Jahren hat sich Continum stark im Zukunftsfeld Cloud Services positioniert. Continum bietet Hybrid-Cloud Lösungen auf Basis Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure an. Dabei kombiniert Continum diese Public Clouddienste mit Hosting Services, um für den Kunden die bestmögliche Lösung für seine komplexe Anforderung zu bieten.

Frage: Warum sollte sich ein Anwender nach Cloud Services „Made in Germany“ umschauen?

Sayer: „Made in Germany“ steht auch und gerade im Cloud Umfeld für Dienstleistungen und Services auf höchstem Niveau. Dabei stehen speziell Sicherheit und Datenschutz ganz oben auf der Agenda von Continum. Als mittelständisches Unternehmen versteht Continum die Nöte, Anforderungen und Erwartungen des Mittelstands ganz genau und bietet maßgeschneiderte und bezahlbare Lösungen an.

Frage: In einer Befragung vor einiger Zeit bezeichnete ein Fünftel der Befragten die Idee einer „German Cloud“ als „Quatsch“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Sayer: Der Begriff „Cloud“ impliziert erstmals Globalität. Jedoch im Zuge einer wieder unsicherer gewordenen Welt, in der Handelsbarrieren aufgebaut werden und Wirtschaftskriminalität fast schon zum Alltag gehört, sind IT-Sicherheit und Datenschutz zentrale Themen. Daher machen deutsche Cloud Angebote durchaus Sinn. Es kommt auf die geschickte Kombination unterschiedlicher Cloud Plattformen an, wir nennen das „Hybrid-Cloud“. Continum ist überzeugt, dass die Zukunft hybride sein wird. Es gibt Anwendungen, deren Betrieb am besten und preisgünstig in der Public Cloud (z.B. AWS, Azure, Google Cloud, etc.) abgebildet werden kann. Es gibt aber auch Anwendungen, die sehr hohe Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz stellen, denken Sie mal an Patente und „Intellectual Property“. Diese machen in deutschen Rechenzentren deutlich mehr Sinn. Die vermeintlichen hohen Sicherheitslevel und die Einhaltung der gesetzlichen Regularien, mit denen Public Cloud Anbieter werben, können im Falle politischer Auseinandersetzungen mit den USA schnell zunichte werden. Die sehr komplexe Thematik erfordern ein umfassendes IT-Sicherheit-Know-how, welches bei mittelständischen Unternehmen oft nicht umfassend vorhanden ist. Daher empfiehlt es sich die Hilfe eines qualifizierten Dienstleisters, der auf IT-Sicherheit und Datenschutz spezialisiert ist, in Anspruch zu nehmen.

Frage: Welche Prognose stellen Sie für die zukünftige Entwicklung des Themas Cloud-Computing in
Deutschland auf?

Sayer: Das Thema Cloud ist in der deutschen Industrie längst angekommen, es gibt nur noch wenige Unternehmen, die keine Cloud Services nutzen. Viele Unternehmen schätzen die Flexibilität und den Zeitgewinn „Time-to-Market“ bei der Nutzung von externen Rechenzentren und Cloud-Diensten. Die fortschreitende Digitalisierung wird diesen Trend noch weiter verstärken. Wie bei Frage 3 ausgeführt, kommt es auf die intelligente Kombination der verschiedenen Welten (Cloud-Services, Hosting und On-Premises IT) an. Eine geschickte Kombination dieser Welten bringt Schnelligkeit bei der Umsetzung, hebt Kostensenkungspotenziale und berücksichtigt Sicherheitsanforderungen. Wir empfehlen die Hilfe eines qualifizierten Dienstleisters, der auf IT-Sicherheit und Datenschutz spezialisiert ist, in Anspruch zu nehmen

Wir freuen uns sehr, jetzt Mitglied bei der Initiative „Cloud Services Made in Germany“ zu sein!

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